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Jonas_Buchegger 18. Feber 2026

Der Verein für Proteinvielfalt warnt vor einer Verschärfung der Steuer-Ungleichbehandlung

Der Verein für Proteinvielfalt kritisiert die aktuelle Liste zur Mehrwertsteuersenkung: Während Kuhmilch künftig mit reduziertem Steuersatz (4,9 %) besteuert wird, bleiben pflanzliche Drinks wie Hafer- oder Sojadrinks bei 20 % MwSt. und damit deutlich benachteiligt.

Der Verein für Proteinvielfalt kritisiert die aktuelle Liste zur Mehrwertsteuersenkung: Während Kuhmilch künftig mit reduziertem Steuersatz (4,9 %) besteuert wird, bleiben pflanzliche Drinks wie Hafer- oder Sojadrinks bei 20 % MwSt. und damit deutlich benachteiligt. Diese steuerliche Ungleichbehandlung verteuert pflanzliche Getränke gegenüber tierischer Milch für Konsument:innen um bis zu 50 Cent pro Liter – ein unnötiger hoher Preis für nachhaltige, pflanzliche Milchalternativen. Siehe hierzu die OTS-Meldung.Hier finden Sie unseren offenen Brief an Herrn Bundesminister Norbert Totschnig, in dem wir darlegen, warum dieses Verbot nicht nur unnötig, sondern auch schädlich wäre.

Der Verein fordert daher eine dringende Überarbeitung der Liste, um pflanzliche Drinks und weitere wichtige pflanzliche Grundnahrungsmittel wie Hülsenfrüchte gerecht zu entlasten, die nationalen Ernährungsempfehlungen zu fördern und Chancen für Umwelt, Gesundheit und Landwirtschaft zu nutzen.

Verband für nachhaltige Lebensmittel

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